Das Programm von Vivant wirkt sich vorteilhaft auf Wirtschaft und Sozialwesen aus

 

Ihr sozialwirtschaftliches Modell ruft zu einer tiefen und notwendigen Reform auf, um unser aller Wohl zu retten und die Globalisierung zu verwalten.

Im Oktober 2002 haben sich Forscher der IRES (Louvain-la-Neuve in Belgien) mit diesem Modell beschäftigt und wie folgt geschlussfolgert:

Es zeigt sich, das der Vorschlag von Vivant (...) nicht nur wirtschaftlich umsetzbar, sondern auch wirtschaftlich vorteilhaft ist, weil er im Vergleich zu einer Referenzsimulation, die dem institutionellen Status quo entspricht, in der Zeit von 2010 bis 2030 fühlbar höhere Wachstumsraten hervorbringt, mit dauerhaften Auswirkungen auf das durchschnittliche Wohlergehen und einer Erhöhung der Erwerbsquote der betagten Arbeiter. (...)

(...)

Mit einer universellen, durch die Steuer auf den Konsum finanzierten Beihilfe (...) wird der Ansporn zur Arbeit wiederhergestellt, der Faktor Arbeit wird weniger bestraft und die besteuerbare Grundlage lastet weniger stark auf den jungen Generationen. Dies ermöglicht es dem durch Vivant vorgeschlagenen System, (...) mehr Mittel zu verteilen, als dies das gegenwärtige System kann, wobei es weniger Verzerrungen verursacht: Die Masse der Transfers, die durch das neue System realisiert werden, liegt bei 28 % des BIP, während sie im gegenwärtigen System nur 20 % erreicht.

Man muss feststellen, dass die tiefen Veränderungen in einer Gesellschaft schweren Geburten ähneln, weil diejenigen, die vom bestehenden System profitieren, versuchen, es aufrechtzuerhalten, während diejenigen, die vom neuen System profitieren werden, noch nicht viel Motivation zeigen, weil sie davon noch nicht profitiert haben.

Auf eine sanfte Art und Weise versuchen, die notwendigen Wandlungen in der Gesellschaftsordnung herbeizuführen, um diese an die Dienstleistungsgemeinschaft anzupassen und es ihr so zu ermöglichen, sich innerhalb einer globalisierten Weltwirtschaft zu entwickeln, ist somit ein schwieriges Unterfangen.

Politik bedeutet jedoch, das möglich zu machen, was notwendig ist.

Im 19. Jahrhundert hat man die Schulpflicht durch eine politische Entscheidung zur Pflicht machen wollen. Diese Pflicht wurde somit unumgänglich. Man musste sich also an der Arbeit machen, um die pädagogischen Mittel für die Verwirklichung dieser Verpflichtung zu finden.

Wenn wir am Anfang dieses neuen Jahrhunderts das Basiseinkommen (einer der Pfeiler von VIVANT) durch eine politische Entscheidung - und durch die bürgerliche Wahl - unumgänglich machen, müssen sich die Wirtschaftsexperten an die Arbeit machen, um die Mittel für seine Anwendung zu finden. Übrigens macht Vivant Vorschläge auf diesem Gebiet (zitieren wir nur die soziale Steuer auf den Konsum).

Es handelt sich um ein delikates aber notwendiges Unternehmen für Morgen, weil sein Gelingen uns eine sozialwirtschaftliche Wirtschaft (Harmonie) garantieren wird, die zu einem Kulturgut für die Menschheit werden kann, in derselben Art und Weise wie die Menschenrechte.

Die Freiheit des Unternehmertums, eine aus der Sicherheit für Morgen gemachte Gleichheit und die Solidarität durch das gegenseitige Gewähren des Basiseinkommens werden es unseren Gesellschaften gestatten, auf Handelsbeziehungen, in deren Rahmen die Gegenseitigkeit und die Entwicklung des Menschen ein Zivilisationswelterbe darstellen, aufzubauen, und nicht, wie dies heute der Fall ist, auf einer Marktwirtschaft, die nur auf die wilde Konkurrenz und die Suche nach dem maximalen Profit gestützt ist.